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PASSIVHAUS: Weil auf ein aktives Heizsystem zu Gunsten einer noch besser wärmegedämmten Gebäudehülle verzichtet wird, spricht man von einem Passivhaus.
Passivhäuser erfüllen schon heute die Kriterien der 2'000 Watt Gesellschaft. Wer in ein solches Gebäudesystem investiert, hat bereits gut 35 bis 40% des Weges hin zur 2'000 Watt-Gesellschaft getan und dass bei gleichzeitiger Wohnkomfortsteigerung. Das klingt unglaublich, ist aber ein Faktum.
Wenn die Gebäudehülle so gut wärmegedämmt ist, dass die Wärmeleistung von einer erwachsenen Person und einem Kind, zusammen ca. 150 W, ausreichen, um einen Wohnraum von 20m2 behaglich warm zu halten, und das bei einer Aussentemperatur von minus 10°C, kann auf den Einbau einer konventionellen Heizungsanlage verzichtet werden. In einem Passivhaus kann die gesamte Wärmeenergie des Gebäudes mittels der Komfortlüftung geregelt werden. Der Fortluft wird die Wärmeenergie mit Hilfe eines Wärmetauschers und einer Kleinstwärmepumpe entzogen und der Frischluft sowie dem Gebrauchswarmwasser zugeführt. Der Wärmeenergieverlust ist derart klein, dass im Vergleich zu herkömmlichen Gebäuden nur noch 10% Heizenergie zugeführt werden muss. Das Gebäude als solches wird zum Wärmespeicher.
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